Freitag, 14.06.2019

 

Nach Ankunft, gegen 10:00 Uhr morgens, habe ich direkt den Mietwagen für den zweiwöchigen Roadtrip durch Nova Scotia & Newfoundland abgeholt. Erste Station war das Hotel in Halifax. Das Hampton Inn, in Halifax City, in der Nähe vom Citadel Hill. Das Hotel liegt sehr zentral, quasi direkt in Downtown Halifax. Glücklicherweise konnte ich, obwohl in der Regel ‚Check-in Time‘ erst um 15:00 Uhr nachmittags ist, bereits einchecken. Mit zwei Queen Size Betten, einem recht großen Bad mit Dusch/Badewanne und einem Blick auf den Citadel Hill/Northend von Halifax, war mein Zimmer im siebten Stock, einfach top ausgestattet.

 

Fun Fact: Beim einchecken ist mir aufgefallenen, dass ich das Hotel bereits kannte. Vor zwei Jahren, als ich Rachael in Halifax besucht habe, hat ihr Vater sie zum gleichen Zeitpunkt besucht und in diesem Hotel übernachtet. Das fand ich super amüsant. 😂

 

Nachdem ich eingecheckt hatte, bin ich schnell unter die Dusche gesprungen, habe mich somit etwas frisch gemacht und bin dann Richtung Darthmouth gedüst  🚗💨 Hier erwartete Gabby mich bereits! Zweites Reunion here we goooo! 😊 Gabby und ich haben uns ebenfalls (wie Karlie, Eilish und ich) seit zwei Jahren nicht mehr gesehen. Das letzte mal war, als ich sie hier besucht hatte (November 2017), umso größer die Wiedersehensfreude. 

 

 

Weder ich noch Gabby konnten es fassen, dass dieser Moment gerade passiert war. Es fühlte sich so irreal an, dass wir beide uns wiedergesehen hatten. Aber es war toll, auch sie wieder zu sehen. Im Prinzip haben wir die ersten zwei Stunden erstmal damit verbracht, uns mit den neusten Klatsch & Tratsch auszutauschen. Was auch sonst. 😂🤷🏼‍♀️Wir hatten zwar seit meiner Rückkehr nach Deutschland vor zwei Jahren mehrmals geskypt, aber dadurch, dass ich viel unterwegs war die letzten Wochen, blieb das etwas auf der Strecke und es gab viel zu berichten. Später kam auch Gabby’s Mum nach Hause. Sie war auch total aus dem Häuschen mich wieder zusehen und sagte schon zu mir, ich solle doch bald wieder kommen und dann etwas länger bleiben 😂

Nochmal eben eine Randinfo: Die zwei Wochen in Nova Scotia und Newfoundland habe ich mit meinem Arbeitgeber gebucht. Im Prinzip habe ich meine eigene Reise geplant 😊

 

Den restlichen Tag verbrachten Gabby und ich erst einmal damit, dass Sie Ihre Hausaufgaben von der Summer School weitermachte und ich habe mir Grey’s Anatomy Folgen angeschaut. Gegen Abend, ich glaube es war so gegen 9/10 Uhr, haben wir Eilish vom Flughafen abgeholt, denn sie blieb für ein paar Tage bei Gabby . Es war tatsächlich das erste Mal, dass Eilish nach Nova Scotia geflogen ist. Somit hatten wir ein dreier Reunion. Eilish und ich hatten uns zwar schon gesehen, aber trotzdem war es super cool. Es fühlte sich so ein bisschen wie ein Lake Louise throwback an.

 Eilish hat die ersten zwei Nächte bei mir im Hotel verbracht, denn ich hatte ja so oder so zwei Betten zur Verfügung und Katja war noch nicht da. Somit sind wir auch erst einmal zu mir bzw. unserem Hotel gefahren und haben alle Sachen von Eilish abgeladen. Gabby begleitete uns und wir haben gaaaaaaaanz viel gequatscht.

Samstag, 15.06.2019

 

Mein Samstag morgen startete bereits um 8:30 Uhr.  Für 10:00 Uhr stand der erste Programmpunkt auf dem Plan. Und zwar die Harbour Hopper Tour. Die Harbour Hopper Tour ist eine Sightseeing Tour durch Halifax. Aber keine normale, denn mit dem Harbour Hopper kann man durch die Stadt fahren und über das Wasser fahren. Es war quasi ein Auto & Boot in einem. Schon eine ziemlich coole Sache. Während dieser Tour erfährt man ganz viele Dinge zu Halifax, welche Sehenswürdigkeiten es gibt, welche man nicht verpassen sollte und zudem erhält man noch einen tollen Eindruck von der Stadt. Man muss jetzt dazu sagen, das ich auch begnadetes Wetter hatte, an die 20 Grad bereits um diese Uhrzeit und strahlen blauer Himmel und Sonne. Besser hätte es nicht sein können! ☀️

Nach dieser Tour ging es direkt weiter zum Citadel Hill. Hier wartete eine geführte Tour auf mich. Vor Ort wartete bereits mein Guide auf mich. Er empfing mich sogar in der damaligen getragenen Uniform.

 

Übrigens: Das Citadel Hill ist die historische Stätte von Halfiax auf einem Hügel. Dieser Hügel ist der höchste in Halifax und wurde mit einer 8 Sternförmigen Formation gebaut. Von dort oben hat man eine 360 Grad Aussicht über die Stadt und vor allem auf den Hafen. Hier werden tagtäglich Touren, private als auch Gruppentouren zu unterschiedlichen Zeiten angeboten. Auf dem Gelände gibt es viel zu erkunden. In einem der alten erhaltenen Gebäude/bzw. Nachgebauten Gebäude, gibt es ein kleines Museum, die Möglichkeit Schlafräume zu der damaligen Zeit sich anzuschauen und man kann sogar lernen, wie man mit einem Gewähr zur Damligen Zeit geschossen hat. Zu gewissen Terminen gibt es sogar eine Vorstellung von einem Marsch zu dieser Zeit. Auf dem ganzen Gelände, in jedem Raum wo es etwas zu besichtigen gibt, findet man Arbeiter, die jeweils zu dem Thema gekleidet sind. Sei es Soldaten, Hofdamen und vieles mehr. So hat man als Besucher wirklich das Gefühl man sei kurz durch eine Zeitmaschine geflogen. Die Soldaten dort, werden auch im Vorhinein trainiert, so zu laufen, marschieren wie es zu der damaligen Zeit verordnet wurde. Finde ich tatsächlich eine coole Sache.

 

Seit 1857 gibt es jeden Tag um 12:00 den sogenannten Noon Gunshot. Das bedeutet, jeden Tag (außer an Weihnachten) wird um 12:00 Uhr in einer von früher nachgebauten Kanone ein Schuss abgefeuert. Das ist seither eine Tradition. Der Gun shoot ist so laut, dass man den sogar bis nach Dartmouth – auf der anderen Harbour Seite, je nach Wind, hören kann. Ich dagegen stand unmittelbar davor und konnte mir das aus nächster Nähe anschauen. Super interessant, aber für mich als schreckhafter Mensch vielleicht nicht die beste Idee. Ich hatte mich zuvor schon durch die Probeschüsse mit den Gewähren mehrmals erschrocken, nun wusste ich der Gun Shoot wird noch viel lauter sein. Freundlicherweise hatte der Tourguides mir Oropax mitgebracht, die ich dafür nutzen konnte. Erschrocken habe ich mich trotzdem, und zwar sowas von. Mein Tourguides fand das auf jeden Fall super ämusant. 😂 Schön, dass er wenigstens Spaß hatte 😂Man konnte nach dem Schuss sogar etwas von dem verbrannten Puder riechen, irgendwie cool! Kaum zu glauben, aber ich befand mich circa eine Stunde auf dem Gelände, die Zeit flog und ich bekam unendlich viele interessante (oder manchmal auch weniger interessante Dinge) erklärt.

Die beiden Programmpunkte waren auch die einzige für heute, alles andere was noch an dem Tag passierte war nicht geplant.  Gegen 1 Uhr traf ich mich dann an der Waterfront mit Eilish. Sie ist in der Zwischenzeit aufgestanden und wir haben uns erst einmal auf die Suche nach einem Lunch Restaurant gemacht. Unsere Suche brachte uns zum North End von Halifax zum Edna’s Restaurant. Für mich gab es French Toast 😍!! Sooo lecker!!!

Danach habe ich mit Eilish eine kleine Sightseeing Tour durch Halifax gemacht. Wir sind nochmal an der Waterfront entlang spaziert, zur Spring Garden Road – die busiest Street in Halifax, auf der sich die Liberary, Tim Hortons, kleine Shops, Restaurants, Roots usw. befinden, gegangen und haben auch die Public Gardens kurz besucht. Zum Abschluss haben wir uns in das Restaurant Salty’s gesetzt, um dort einen leckeren Margarita zu schlürfen und das tolle Wetter zu genießen.

Für den weiteren Abend ging es erst einmal zurück zum Hotel und wir haben uns etwas frisch/fertig gemacht für die Partynacht. In der Brewery direkt neben unserem Hotel haben wir uns mit Gabby’s Freund Tanner, der uns später begleiten wollte, getroffen. Wir drei haben dann gemütlich ein Bier geschlürft, bis Gabby nach der Arbeit zu uns gestoßen ist. Und dann ging es auch schon los in die City. Erst in den Club Boomers und danach – wie es immer so ist – ins Ale House. Hier haben wir die Möglichkeit länger zu feiern., denn im Normalfall machen die Clubs hier ja gegen 1:00 am/ 2 am zu. Im Ale House waren wir bis circa 4 am.  Was natürlich bei einer richtigen Partynacht nicht fehlen darf, war der After Party Snack!  Somit haben vor dem schlafen gehen noch kurz die Fressmeile von Halifax besucht und lagen dann um 5 im Bett.

Sunday, 16.06.2019

 

Um 10:00 Uhr klingelte bereits wieder der Wecker, klar war, weder Eilish noch ich waren in der Lage schon aufzustehen. Check Out Time war aber eigentlich um 11 Uhr. 

Was nun? Ich quälte mich aus dem Bett, lief einmal um das Bett herum, um das Telefon zu erreichen. Man fragt sich jetzt  vielleicht, wieso ich aufstehen musste und um das Bett laufen musste, aber Eilish war noch weniger in der Lage zu telefonieren 😂 Deshalb rief ich kurzerhand bei der Rezeption an, um einen Late Check Out zu vereinbaren, spätester Zeitpunkt war 1:00pm. Perfekt – gebongt! Somit bin ich wieder zurück auf meine Seite geschlurft und habe weitergeschlafen. Das war auch noch bitter nötig. Um 12:00 Uhr klingelte dann wieder der Wecker, denn beide mussten duschen und die Sachen packen. Für 13:00 Uhr hatten Eilish und ich uns auch mit Tanner und Gabby zum Frühstück im Black Sheep verabredet.

Das erste aufeinander Treffen war ein absoluter typischer „nach dem Suff Treff“ 😂 Alle noch total müde, teilweise noch betrunken und wir sahen einfach nur fertig aus 😂 Ich würde sagen: das feiern war  erfolgreich! 😂Erst einmal haben wir den ganzen Abend Revue passieren lassen und uns mit Informationen ausgetauscht was, wie und wo passiert war. Hier wurde direkt deutlich wer noch am meisten was wusste – Klassischer Morgen eben! 

Den Nachmittag haben wir in Tanner’s Bude verbracht. Tatsächlich hingen wir vier nur auf der Couch und haben gechillt. Ab einer gewissen Uhrzeit sind alle drei – bis auf meine Wenigkeit – eingepennt und ich saß dann da 😂 Ein toller Moment! Was nun?

Um 20:00 Uhr ging es dann für mich – Eilish und Gabby begleiteten mich, wieder einmal zum Flughafen nach Halifax. Dieses mal wartete ich ganz gespannt. Denn Katja sollte jeden Moment durch die Ankunftstür laufen. Ich hatte den ganzen Tag schon den Countdown gestartet und die anderen damit genervt. Ooops -sorry not sorry 😂 Und dann war sie da – JUHUUUUUUU!!!!! Katja wusste auch nicht, dass Eilish und Gabby mich begleiten werden, ich hatte nämlich geschummelt und ihr gesagt, ich wüsste nicht ob sie es schaffen, hehe. 😏

 

Es war so komisch, gleichzeitig aber unheimlich cool und unrealistisch das Katja da war. Weder Katja noch ich kamen darauf klar, dass sie tatsächlich gerade in Halifax angekommen ist. Ich muss aber auch sagen, ich fand es super komisch sie zum empfangen. Es fühlte sich so an, als würde ich in Kanada wohnen und mich kommt jemand besuchen 😂 Weird, but amazing! 😍
Anyways! 
Für uns hieß es dann aber nach dem kurzen Kennenlernen wieder Abschied nehmen, denn Katja und ich mussten direkt weiter nach Lunenburg fahren. Die 1 1/2 stündige Fahrt war echt eine sehr anstrengende Fahrt. Wir beide waren recht müde vom Vorabend. Es war dunkel, regnerisch und hinzu kam noch der Nebel. Yaaay, but we made it. Gegen 11 Uhr erreichten wir unsere süße Unterkunft. Die Rezeption war bereits geschlossen, aber ein kleiner Brief mit meinem Namen drauf war hinterlegt. In diesem Brief befand sich eine kleine Note und unser Zimmerschlüssel.  🗝

Unser Zimmer befand sich im dritten Stock und wir hatten zwei Queen Size Betten, ein sehr schönes, gemütliches Zimmer mit Balkon. Neben der kleinen Note bereits in der Lobby, fanden wir eine weitere Note im Zimmer von den Inhabern des Hotels, plus einer Flasche Wein. Eine sehr süße und nette Geste. Schnell noch Bett fertig gemacht und schwupp die wupp haben wir auch schon geschlafen. 

Monday, 17.06.2019

 

Let our roadtrip  begin! 😊🚗💨

Um 9:00 Uhr haben wir uns mit Rayne (sie arbeitet bei unserer Partneragentur) zum Frühstück verabredet im Savy Sailor. Auch an diesen Morgen gab es für mich French Toast mit leckerem Maple Sirup. Mhhh.. lecker! 😍

Gegen halb zwölf haben wir uns auf den Weg nach Chester gemacht, denn das Treffen bei unserer Partneragentur stand bevor. Wir hatten uns am morgen mit Rayne verabredet, da sie an dem Tag ihren freien Tag hatte und somit nicht im Office war. Es war echt super interessant mal alle Namen Gesichter zuordnen zu können. Bis auf Gerry kannte ich alle Namen. So weiß man mal mit wen man immer Kontakt hat, wie das Office aussieht. Echt cool! Wir haben bestimmt auch eine Stunde lang mit Franzi, der Inhaberin gequatscht und uns über Gott und die Welt unterhalten. Es war echt super 😊

 

Gegen Nachmittag sind wir weiter nach Peggy’s Cove gefahren. Hier war ich vor zwei Jahren mit Gabby schon einmal. Das wollte ich Katja nicht vorenthalten und somit ging die Reise dort hin. Auch obwohl es wieder in die Richtung Halifax ging, hatte es sich gelohnt. Wir hatten super Wetter, Sonne und es war recht warm. Beim letzten mal war es eisig kalt, so war es schön, Peggy’s Cove auch von einer anderen Seite kennen zu lernen. Dort haben wir auch etwas verweilt und die Aussicht und das schöne Wetter genossen.

Auf dem Rückweg fuhren wir nicht den kompletten Weg über den Highway zurück nach Lunenburg, sondern fuhren über Mahone Bay – Franzi gab uns den Tipp, dass es der schönere Weg sein soll. Tatsächlich war er das auch. Mahone Bay ist ein ganz süßer, ähnlich wie Lunenburg, farbenfroher und kleiner Ort. War wirklich eine schöne kurze Tour durch den Ort.

 

In Lunenburg selbst sind wir noch kurz zum Golfcourse gefahren, denn von dort aus hatte man eine fantastische Sicht auf Lunenburg selber. Lunenburg ist eine ganz tolle farbenfrohe Stadt, jedes Haus ist bunt gestrichen. Wirkt einfach toll. Nicht nur die Häuser sondern auch die Lage der Stadt hat mir gefallen. Denn Lunenburg liegt direkt am Wasser. Im Grand Banker and Grill haben wir lecker zu Abend gegessen und mit einem Bierchen die Aussicht des Restaurants auf das Wasser genossen. Da Katja etwas Jetlag hatte, ging sie schon früher zu Bett und ich habe mich noch einmal mit Rayne auf ein Bierchen getroffen. Ich hatte eigentlich vor nur ein Stündchen dort zu bleiben, jedoch haben Rayne und ich uns verquatscht bis um 1 😂Ooops!

Tuesday, 18.06.2019

 

Heute hieß es bereits wieder „Bye Bye Lunenburg“, denn unsere Reise führte uns über den Kejimkujik Nationalpark nach Digby. Hier verbrachten wir unsere nächste Nacht. Bevor wir aber zu Digby kommen, möchte ich erst noch einmal von unserem Tagesprogramm berichten. Denn uns stand eine Kayaktour bevor und zwar im Kejimkujik Nationalpark. Wetter war wieder 1A und eine tolle Voraussetzung für die sportliche Aktivität.

 

Nach circa 2 Stunden Autofahrt erreichten wir den Kayakanbieter im Park. Für uns war eine 2-stündige selfguided Kayaktour geplant. Dadurch, dass es nicht wirklich busy war an dem Tag, konnten wir sogar 3 Stunden auf dem Wasser paddeln – echt cool! Nach unserem „Check in“ für die Tour, gab es noch kurze Einweisungen und dann kam der schwierigste Part – ins Kayak einsteigen und alles einstellen. Bei Katja ging es alles recht schnell, aber bei mir dauerte es ein wenig länger. 🙈Nach ein paar Minuten war aber auch ich Abfahrbereit. Los ging es! Die Anfangsmeter waren noch recht easy, kein Wind und wir hatten Zeit uns an das Kayak zu gewöhnen. Wir haben eine Karte bekommen, zur Orientierung und Möglichkeiten, wohin wir paddeln konnten. Unser Ziel war die favorisierte Insel der Dame vom Kayakverleih, welche 45 Minuten vom Anlegesteg entfernt war.  Vorm ablegen dachten wir – kein Problem, dass schaffen wir locker! 😂 Pustekuchen!!!!! (Wie schön das immer ist, wenn man nicht weiß wie anstrengend etwas ist, wie motiviert man ist 😂)

Als wir auf den eigentlichen See hinauspaddelten, war das paddeln schon viel schwieriger, denn es war relativ windig. Für uns  Sportskanonen und erfahrene Kayakfahrer stellte das ein kleines Problem dar, denn wir kamen nur sehr langsam voran. Und wenn ich meine langsam, dann seeeeeehr langsam 😂Unser Ziel, die Insel zu erreichen, hatten wir dann schnell wieder verworfen 😂Letztendlich sind wir einfach nur etwas weitergepaddelt, um uns die erste Insel anzuschauen. Ich hatte es auch zur Insel geschafft, jedoch nach noch nicht mal 1 Minute wieder umgedreht, da ich von sämtlichen Bugs (Mücken) überfallen wurde, die um meinen Kopf schwirrten. Nichts wie weg dachte ich mir nur und versuchte so schnell wie möglich mit dem Kayak wieder in den Wind zu fahren 😂 Schnell war natürlich nur relativ, es hatte natürlich etwas gedauert. Katja dagegen schaute sich das Schauspiel vom weiten an und amüsierte sich köstlich.

Die Revanche wartete aber nicht lange, denn Katja hatte durch eine Welle fast die Balance verloren und eierte etwas mit dem Kayak herum. Natürlich schlug das Karma kurze Zeit später wieder zurück, denn auch ich wäre fast mit dem Kayak umgefallen.  😂😂Es war aber einfach nur super witzig und wir hatten eine Menge Spaß. Natürlich war das auch nicht genug, denn ab einen gewissen Punkt dachten wir „Hey, lass doch mal zu der Boje fahren und uns daran festhalten und einfach chillen, dann ist es auch nicht mehr so anstrengend“ wir beide waren nämlich etwas K.O. vom ganzen paddeln 😂 Katja schaffte es auch recht schnell zur Boje nur ich hatte etwas länger damit zu kämpfen und fuhr gefühlte 3 mal im Kreis und wurde eher weggetrieben als das ich näher der Boje kam 😂🤦🏼‍♀️Irgendwann hatte ich es dann geschafft, aber die Ruhe hielte nicht lang an. Plötzlich verhakten sich unser Kayaks und wir steckten zusammen fest und wir bekamen es nicht mehr auseinander😂 Erst einmal mussten wir lauthals lachen und kriegten uns nicht mehr ein 😂Darauf folgte eine kleine, aber kurze Panikphase, denn wir hatten keine Ahnung wie wir uns wieder auseinander bekommen. Denn es war klar, so konnten wir nicht bleiben, denn wir hätten es nicht wieder zurück geschafft. Wir befanden uns ja mitten auf dem See und jegliches Land um uns herum, war weiter weg 😂Ich hatte mich bereits im Wasser schwimmen sehen. Meine Idee war nämlich, dass ich versuche aus dem Kayak zu klettern, um uns zu befreien. Katja hatte derweil sich Gedanken gemacht wie wir zu der einen Insel kommen, um uns dort zu befreien 😂 Ich kann sagen, ich hatte kurz ein paar Schweißperlen auf der Stirn 😂 Glücklicherweise hatten wir uns – wie auch immer das geklappt hatte – wieder separiert und es konnte weitergehen 😂 Das war schon eine Erfahrung wert. Einfach eine absolut witzige Situation! Während ich das hier schreibe, muss ich einfach wieder lachen 😂

Obwohl wir uns eingecremt hatten, hatten wir beide natürlich einen schönen Sonnenbrand. Nich nur im Gesicht sondern auch an den Armen. Dadurch das ich einen Cardigan anhatte und den hochgekrempelt hatte, konnte man durch den Sonnenbrand genau sehen, bis wohin der Cardigan ging! 🤦🏼‍♀️ Sah super aus, zumal ich bereits Sonnenbrand von Halifax hatte. Das war dann so die typische T-shirt Bräune. Ich sah vielleicht aus 🙈

 

Nach unsere spaßigen Kayaktour fuhren wir circa. 2 Stunden weiter in Richtung Digby. Unser Unterkunft befand sich in Smith Cove. Eine ganz süße Unterkunft, recht überschaubar, etwas altmodischer eingerichtet mit alten Tapeten (blümchenartig), aber echt schön. Unser Zimmer hatte sogar Ocean View, zumindest ein bisschen. Wieder erwarteten uns zwei Queen Betten. Für unser Abendessen fuhren wir nach Digby selbst. Uns hat Digby an sich jetzt nicht so gut gefallen, da war Smith Cove viel schöner. Irgendwie nicht so bunt & einladend wie Lunenburg. Für das Abendessen reichte es aber.  

Nachdem wir lecker schnabbuliert hatten, sind wir noch kurz zu dem nahbelegenden Strand – Muschelstrand, der fußläufig vom Hotel entfernt war, gegangen. Durch Zufall hatte ich mitbekommen, dass das Hotel noch über 3 Suites verfügt und ich hatte gefragt, ob wir diese einmal sehen könnten. Die Front Desk Angestellten, zeigten uns diese sehr gerne. Tolle Apartments hatten sie. Für Familien oder eben eine Freundesgruppe echt toll. Das weitere Abendprogramm bestand darin, zu duschen, etwas zurelaxen und zu schlafen.

 

Wednesday, 19.06.2019

 

Heute starteten wir schon recht früh in den Tag, denn heute mussten wir aus dem Hotel wieder auschecken und unsere Walbeobachtungstour stand auf dem Programm. 🐋Im Hotel haben wir noch kurz gefrühstückt und dann ging es schon wieder auf die Piste. Wir mussten zeitig bei der ersten Fähre sein, denn unser Ziel hieß Brier Island.

 

Um nach Brier Island zu gelangen, mussten wir zwei mal eine Fähre nehmen.

Diese fuhren aber nur zu gewissen Uhrzeiten. Die erste jede Stunde aber zur halben Stunde und die zweite jede Stunde zur vollen Stunde. Und verpassen wollten wir sie nicht, denn für 13:00 Uhr war die Whale watching Tour geplant. Letztendlich waren wir viel zu früh da, aber besser zu früh als zu spät. Denn solche Touren warten nicht, wenn man nicht da ist. Da wir begnadetes Wetter mal wieder hatten, haben wir uns mit Cookies und einem Bagel mit Creamcheese an das Wasser gesetzt und die Sonne genossen.

 

Um 13:30 Uhr war dann auch Boarding der Bootstour. Bei der Introduction der Crew als auch der Sicherheitshinweise, wiesen sie uns bereits daraufhin, dass die Tour etwas länger dauern wird. Die Wale waren etwas weiter außerhalb gesichtet worden und deshalb war die Bootstour bis dahin länger. Circa 2 stunden dauerte es bis wir zu dem Punkt gelangt sind, wo sich die Wale aufhielten. Die eigentliche Tourdauer war auf 2,5 Stunden angesetzt 😂 Mit der Beschreibung die Tour wird „etwas länger dauern“ kamen sie nicht ganz hin. Letztendlich hatte die Tour 6 Stunden angedauert. 😂ABER: Absolut lohnenswert! Wir haben 5 Humbpacked Whales gesehen, die aber mal sowas von nah an unsere Boot waren. Wirklich unheimlich nah und man konnte sie super gut beobachten. Ein einmaliges unbeschreibliches Erlebnis! Wirklich abgefahren! Wir haben verschiedene Walarten gesehen, einen Lacoona, Rooftop und Ryan Wal gesehen. So beschrieben sie es zumindest. Die Wale zeigten sogar ihre Flosse ab und an. Wirklich tolle Bilder! Eins der Wale, soweit ich es behalten hatte, war sogar von 1988!   Auf der Bootstour haben wir zu den Walen noch Delphine und Seals gesehen. Trotz der langen und anstrengenden Tour hat sich wirklich jede Minute gelohnt. Absolut empfehlenswert! 🐋🐋

Der einzige Nachteil der langen Dauer der Tour war, dass wir ja noch weiter mussten. Da die Fähren ja nur zu bestimmten Zeiten fuhren, mussten wir, bis wir den Rückweg antreten konnten, erst noch etwas warten. Und dann stand uns noch eine 3- stündige Autofahrt bevor. Grundsätzlich ja kein Thema, aber wir waren von den ganzen Eindrücken und den ganzen Tag an der frischen Luft & Sonne einfach nur platt. Somehow haben wir es bis nach Wolfville geschafft. Gegen 11 Uhr kamen wir an. Die letzte halbe Stunde war wirklich am schlimmsten, weil wir beide fast eingepennt wären. Wir mussten uns echt zusammenreißen und haben dann versucht uns mit Musik und mitsingen wach zuhalten. Um 11 Uhr haben wir es geschafft, schnell unsere Sachen aus dem Auto gekramt, eingecheckt und ab ins Bett.

Thursday, 20.06.2019

 

 

Am nächsten Morgen sind wir auch wieder recht früh aufgestanden, gegen 8 Uhr saßen wir schon am Frühstückstisch. Danach sind wir noch kurz noch Wolfville gefahren, haben Wasser eingekauft. Unser Tagesziel war nämlich Cheticamp. 4,5 Stunden Autofahrt standen uns bevor. Schade war, dass wir nicht mehr Zeit in Wolfville hatten, denn der Ort war an sich sehr schön, klein aber mit vielen schönen, historischen B&B’s ausgestattet. Auch hätten wir uns gerne die Weingebiete ringsherum genau angeschaut. 

 

In Cheticamp angekommen sind wir direkt zum Visitor Center gefahren um uns einen Parkpass zu besorgen für den Cape Breton Highland Nationalpark und uns unser Ticket für unsere Guide Tour am Abend abzuholen. Danach sind wir kurz zum Hotel, haben schnell eingecheckt uns frisch gemacht und sind dann bereits zum Skyline Trail Head im Nationalpark gefahren. Aufgrund des tollen Wetters war bereits die Fahrt nach Cheticamp und die Fahrt zum Trail Head super. Cheticamp liegt direkt am Cabot Trail und der Cabot Trail führ entlang der Küste des St. Lawrence Gulfs. Wunderschön!

Am Skyline Trail wartete bereits unser Guide auf uns. Ein Guide von Parks Canada. Zusammen mit Ihr (leider weiß ich ihren Namen nicht mehr) sind wir den Skyline Trail – ein sehr bekannter Hike in diesem Park) gelaufen. Sie gab uns viele Informationen zum Park, zum Wald, Tiere und beantwortete all unsere Fragen die wir ihr gestellt hatten. Es war ein sehr informativer Walk. Am Ende des Skyline Trails ist ein Aussichtspunkt auf den Cabot Trail und auf das Wasser. 

Glück sieht man hier auch schon mal Wale die an der Küste entlang schwimmen und man kann auch super den Sonnenuntergang schauen. Das war tatsächlich auch unser Plan, jedoch machten uns die Wolken einen Strich durch die Rechnung. Die Wolken zogen sich zu, denn für den nächsten Tag war Regen gemeldet und so verdeckten die Wolken den Sonnenuntergang. Trotz alle dem war es ein toller, informativer Walk auch ohne den geplanten entspannten Ausklang am Aussichtspunkt.

Friday, 21.06.2019 

 

Wieder einmal hieß es Abschied nehmen, dieses mal von Cheticamp und dem Cabot Trail. Am morgen machten wir uns über den Cabot Trail auf den Weg nach North Sydney. Leider war es sehr regnerisch und nebelig, wie vorher angekündigt, sodass wir die eigentliche Schönheit des Cabot Traill nur erahnen konnten. Die Fahrt war trotz allem eine schöne Fahrt, jedoch mit Sonnenschein wäre es viel viel besser gewesen. Aber man kann nun mal nicht alles haben.

Nach ungefähr 3 Stunden Autofahrt erreichten wir North Sydney. Im Black Spoon Restaurant sind wir zunächst eingekehrt um zu Mittag/Abend zu essen. Danach mussten wir uns bereits in die Schlange zur Fähre einreihen. Denn unser nächste Nacht haben wir auf der Fähre von North Sydney nach Newfoundland St. John’s verbracht. Zwei Stunden vor Abfahrt mussten wir bereits vor Ort sein, damit dem Boarding nichts im Weg steht.

 

Gegen 17:00 Uhr ging das Boarding auch los und wir wurden von verschiedenen Arbeitern zum Boot gelotst bis zu unsere Parkposition. Einmal alles was wir benötigen für die Nacht aus dem Auto kramen und dann ging die Suche unser Carin auf dem Boot auch schon los. Hätte uns keiner den Weg gezeigt, wären wir wahrscheinlich länger auf der Suche gewesen. Die Fähre war tatsächlich sehr groß, ich hatte keine so große Fähre erwartet. Vielleicht sind die auch immer so groß 🤷🏼‍♀️😂 Wir hatten eine Außenkabine, glücklicherweise keine Hochbetten, sondern zwei Betten nebeneinander. Klein aber fein war hier das Motto. Man hatte alles was man brauchte. In den Etagen 7/8 gab es zwei Restaurants, ein Kino und ein Aufenthaltsraum mit Live Musik und einer Bar. Ein Gift Shop und eine Front Desk war auch zu finden. Katja und ich haben uns Scrabble ausgeliehen und zwei Runden auf Englisch gespielt. Eine kleine Herausforderung, aber es hat die Zeit gefüllt und war echt witzig. Irgendwie hatten wir aber keinen so richtigen Plan wann wir mit der Fähre in St. John’s ankommen würden und mussten das erst einmal in Erfahrung bringen. Die Frau von der Front Desk teilte uns mit, dass es am Morgen zwei Annouccments geben wird, einmal 1 Stunde vor Ankunft und einmal eine halbe Stunde vor Ankunft. Wir haben uns einfach mal provisorisch einen Wecker gestellt, so just in case falls wir die Annoucements nicht hören sollten.

Wir hatten eine Außenkabine, glücklicherweise keine Hochbetten, sondern zwei Betten nebeneinander. Klein aber fein war hier das Motto. Man hatte alles was man brauchte. In den Etagen 7/8 gab es zwei Restaurants, ein Kino und ein Aufenthaltsraum mit Live Musik und einer Bar. Ein Gift Shop und eine Front Desk war auch zu finden. Katja und ich haben uns Scrabble ausgeliehen und zwei Runden auf Englisch gespielt. Eine kleine Herausforderung aber es hat die Zeit gefüllt und war echt witzig. Irgendwie hatten wir aber keinen so richtigen Plan wann wir mit der Fähre in St. John’s ankommen würden und mussten das erst einmal in Erfahrung bringen. Die Frau von der Front Desk teilte uns mit, dass es am Morgen zwei Annouccments geben wird, einmal 1 Stunde vor Ankunft und einmal eine halbe Stunde vor Ankunft. Wir haben uns einfach mal provisorisch einen Wecker gestellt, so just in case falls wir die Annoucements nicht hören sollten. 

 

Saturday, 22.06.2019

 

 

Tatsächlich wurde ich aber durch die erste Announcement geweckt, die uns mitteilte, dass wir noch eine Stunde Zeit haben, um uns fertig zu machen. Katja als auch ich bewegenten uns aber erst bei der zweiten Announcement 😂

Es reichte zeitlich aber genau und wir waren pünktlich bereit, um zurück zu unserem Auto zu kehren.

 

Fun Fact: Witzig war allerdings, dass weder Katja noch ich wussten auf welchem Parkdeck wir unser Auto geparkt hatten. Das hatten sich – so schlau wie wir waren – natürlich keiner gemerkt. Das einzige was wir wussten, es war unten 😂Warum auch immer, aber einer der Arbeiter wusste wo unser Ford Fiester stand.

 

Schnell haben wir alle Klamotten wieder im Wagen verstaut und gleich darauf konnten wir die Fähre schon verlassen. „Welcome to Newfoundland“, so hießen und die ersten Schilder und Arbeiter der Fähre mit einem lächeln willkommen. Die 1- stündige Fahrt von Agentia bis nach St. John’s war eine Mischung aus Regen, dann wieder trocken und wieder regen 😂🌧Dadurch das wir so gegen 11 Uhr in St. Johns angekommen sind, hatten wir noch viel vom Tag, was echt schön war, mal etwas mehr Zeit zu haben. Da die Check-In Zeit aber ja meistens erst um 3 Uhr Nachmittags ist, konnten wir noch nicht in unserem Hotel einchecken. So sind wir zu der Alvaion Mail gefahren und haben erst einmal eine Runde geshoppt. Roots und Victoria Secret waren ganz weit vorn mit dabei. Bei Roots habe ich natürlich erst einmal wieder zugeschlagen 😂Was auch sonst. Aber irgendwie tat es mal gut. Wir waren tatsächlich auch bis circa. 3 Uhr in der Mall, sodass wir passend zur Check-in Zeit wieder im Hotel eintrudelten.

 

Unser Zimmer war  nun auch fertig und wir konnten es beziehen. Unser Blick war direkt auf den Hafen von St. John’s, man konnte sogar einen Eisberg sehen und das Signal Hill! Tolle Aussicht! Das einzige was nicht ganz so schön aussah, war der Kran, aber hey. Für unser Nachmittag Programm hatten wir die Erkundung der City geplant. Trotz des Regens stiefelten wir durch St.John’s und machten Downtown unsicher. An dem ein oder anderen Shop hielten wir an, bis wir in der Yellow Belly Brewery einkehrten. Hier haben wir dann auch lecker zu Abend gegessen. Für Katja gab es Pizza und für mich einen leckeren Burger. Dazu gab es natürlich ein Bierchen.

Sunday, 23.06.2019

Leider war das Wetter am nächsten Tag nicht wirklich besser, es war immer noch regnerisch und super windig. Mit super windig meine ich, echt richtig windig! 😂🌪Trotzdem ließen wir es uns nicht nehmen einmal zum Signal Hill zu fahren, von dort oben hat man eine tolle Aussicht auf die Stadt. Die tolle Sicht hatten wir auch, aber es war unglaublich windig, sodass es echt ne Mission war ein tolles Foto hinzubekommen 😂 Es war aber sowas von lustig, denn wir wären fast weggeflogen.

Danach sind wir weiter bis nach Ferryland gefahren. Auf der 1-stündigen Autofahrt haben wir einen Iceberg entdeckt. Damit hatten wir beide nicht gerechnet, umso cooler war es dann auch! Einen Iceberg so nah zu sehen war schon ne tolle Sache! 😊 Als wir in Ferryland angekommen sind, mussten wir noch circa. 10 Minuten bis zum Ferryland Lighthouse laufen. Hier erwartete uns ein Picknick

Normalerweise wird das draußen serviert und man kann die tolle Sicht genießen, aufgrund des Wetters war dies natürlich nicht möglich und wir konnten im Lighthouse Gebäude lunchieren.

 

Der Fußweg war allerdings das beste am ganzen Ausflug, meiner Meinung nach. Ich hatte ja bereites erwähnt, dass es windig war. Aber im Vergleich zu diesem Fußweg, war es auf dem Signal Hill windstill 😂 Die ersten paar Meter des Fußweges waren sehr schmal und rechts und links ging es steil runter zum Wasser. Wir beide sind echt fast weggeflogen so windig war es. Der Wind peitschte uns richtig ins Gesicht und es war sehr schwer überhaupt die Augen auf zu halten. 😂Wir beide fanden das aber so lustig, das wir aus dem Lachen gar nicht mehr herauskamen. 😂🙈🤦🏼‍♀️

Nachdem wir das Stück erfolgreich geschafft hatten, war der Weg von Bäumen etwas geschützt. Hier konnten wir uns von dem Lacher erst einmal etwas erholen und auch das atmen viel uns wieder leichter 😅

Am Lighthouse angekommen, durften wir uns ein Picknick Meal aussuchen. Wir beide entschieden uns für die Chicken Variante. Das Picknick wurde in einem Picknickkorb serviert. Neben dem Chicken Sandwich gab es noch eine frisch gepresste Lemonade 🍋, einen Salat 🥗 und ein Dessert. Für mich ein Schokokuchen 🍰und für Katja einen Erdbeere, Rhabarbakuchen. 😍Es war wirklich seehehr seehehr lecker! Absolut empfehlenswert. Schön war auch die Aussicht, trotz des regnerischen Wetters.

 

Für den weiteren Tagesverlauf haben wir uns noch etwas die Stadt angesehen und sind zum Biermarket in St. John’s für das Abendessen eingekehrt. Dort haben wir, da es auch gleichzeitig eine Brewery 🍻war, zu unseren Nachos ein leckeres Bierchen getrunken und Spiele gespielt. Ein sehr entspannter aber cooler Abend. Von einer Kellnerin haben wir Tipps für unseren Aufenthalt in Twillingate erhalten, der für die nächsten zwei Tage auf den Plan stand.

 

Monday, 24.06.2019

 

 

Heute fuhren wir über den Terra Nova Nationalpark nach Twillingate. Von dem gestrigen regnerischen, windigen Wetter war heute nichts mehr zu sehen. 

Strahlenblauer Himmel war zu sehen, als wir unseren Vorhang unseres Hotelzimmers öffneten. Wir entschieden uns nochmal zum Signal Hill zu fahren, um die Aussicht auf die Stadt bei schönen Wetter uns anzuschauen. Es war defintiv eine gute Idee. Die Bilder sehen 3x besser aus als am Tag zuvor.

Danach sind wir noch kurz tanken gefahren und weiter zum Terra Nova Nationalpark. Hier hatte Franzi mir von Canadvac mitgeteilt, dass wir zum Vistior Center fahren müssen um unseren kostenfreien Parkpass zu erhalten. Normalerweise ist das Visitor Center am Parkeingang oder man kommt ohne einen Parkpass gar nicht erst in einen Park. In diesen Park scheint aber alles anders zu sein. Denn das Visitor Center war mitten im Park, und somit erhielten wir das Parkticket erst dann. Tatsächlich fühlte man sich etwas wie ein Verbrecher, da überall schon stand das man ein Parkticket braucht und wir waren ja schon im Park drin. Naja, aber es ist wohl so gewollt 😂 Witzig war dann auch, dass das eigentliche Visitor Center geschlossen war, aufgrund von Renovierungsarbeiten und auch die Frau von Parks Canada keinen Plan hatte, dass ich komme werde. Trotzdem haben ich einen kostenlosen Parkpass erhalten, da ich kurz mit Franzi Rücksprache gehalten hatte. Franzi teilte mir im Telefonat auch mit, dass wohl – aufgrund des Windes – die Fähren von Nova Scotia nach Newfoundland und umgekehrt über das ganze Wochenende nicht gefahren sind. Unser Fähre war die letzte die gefahren ist. Wir hatten somit echt mehr als Glück, dass unsere Fähre noch gefahren ist und wir unsere Reise ohne Probleme fortsetzen konnten. Happy us! 

 

Auf jeden Fall haben wir dann den Park erkundigt und sind zum nächsten Aussichtspunkt gefahren. Der Blue Hill Aussichtspunkt. Eine wirklich tolle Aussicht auf den Park und den vorhandenen Seen. Hier haben wir ein Pärchen getroffen, mit denen wir ins Gespräch kamen.

 

Hobi hatte mal wieder einen Ihrer besten Momente: Denn ich hatte die beiden gefragt, ob sie ein Foto von Katja und mir machen könnten. Der Mann hatte eine Kamera umgegangen mit einem sehr großen Objektiv. Ich hatte meinen Gedanken noch nicht zu ende geführt aber bereits ausgesprochen, sodass ich nur sagte „ wow you’e got a huge one“! Seine Frau kriegte sich vor lachen überhaupt nicht mehr ein, Katja fing dann auch an zu lachen und der Mann stimmt ein. Erst nach gefühlten 2 Minuten hatte ich verstanden was ich gesagt hatte. Ich sprach ja von der Kamera und nicht von dem besten Stück vom Mann 😂 Das war natürlich echt wieder super, einer meiner Besten Momente 😂 Ich hatte den Lacher auf jeden Fall auf meiner Seite 😂 Classy me. Das Ehepaar war auch auf dem Weg nach Twillingate und wir sagten Scherzhaft zu einander – bis später in Twillingate 😂

 Als wir abends in Twillingate angekommen sind, haben wir in unserem Hotel eingecheckt. Zu unserem Hotel gehörte auch noch ein Restaurant und auch ein Pub, so entschieden wir in dem Pub zu Abend zu essen. Das war auch eine gute Idee, denn jeden Abend, bis auf Sonntags, wird hier von 8:30-10:30 Uhr Live Musik gespielt. Da dachten wir uns, dass können wir uns doch mal anschauen. Gesagt, getan. Nach einer Pizza und zwei/drei Bier später startete auch der Abend. Das Entertainment Programm war eine Mischung aus Gesang und Geschichten über Piraten. Irgendwie passte alles gut zusammen und Mike hat es echt gut gemacht. Wir crazy Groupis haben dann von Mike, der die Show gemacht hatte, als Erinnerung eine CD gekauft, plus Autogramm und Foto natürlich. Wie es sich gehört. Super witzige Aktion! Nach der Show ging es dann aber auch für uns ins Bettchen.

Tuesday, 25.06.2019

 

Für heute war die Iceberg Bootstour geplant. Zum Frühstück gab es unsere vorher eingekauften Bagels mit Creem Cheese und als Nachtisch einen Cookie – die haben wir während unserem Aufenthalt inhaliert 😂 Danach stiefelten wir zum Treffpunkt, haben unseren Voucher in Tickets umgetauscht und weiter ging es in die Umkleide. Warum zur Umkleide? Auf uns wartete eine Speed Boattour und damit wir auf dem Ausflug nicht frieren, haben wir extra Anzüge gestellt bekommen. Überdimensionale Jacken und Hosen gab es! Wir sahen tatsächlich aus wie zwei Michelin Männchen und waren gefühlt drei mal so dick 😂😂 Aber wir hatten es während der ganzen Zeit auf dem Wasser warm, von dem her hatte es sich gelohnt. Das Wetter war wieder überragend gut und es war auch recht warm, aber auf dem Meer ist es dann doch mal etwas zügiger und daher waren die Anzüge echt perfekt.

Um 10 Uhr ging es dann wirklich los und wir steuerten Richtung Icebergs. Nach ungefähr einer halben Stunde Fahrzeit, traute ich kaum meinen Augen. 

Hinter einer – meiner Meinung nach recht großen Insel – konnte man bereits die Spitze des Iceberges erkennen. Ich war da schon sowas von aus dem Häuschen, denn mir war klar, dieser Eisberg kann nur einfach sehr groß sein. 😱Je näher wir kamen, desto spannender und aufgeregter wurde ich. Und dann waren wir direkt vor dem Iceberg. Wooooow, wooooow, wooooow, wooooow,…. 😍Mehr brachte ich erst einmal nicht aus mir heraus. Wahnsinn wie groß dieser Iceberg einfach war! Ich konnte meine Faszination nicht verstecken und war einfach nur überwältig von diesem riesigen weißen etwas! Das muss man einfach in Live gesehen haben, um das Gefühl zu verstehen.😍😍

Unser Tourguides erklärten uns, dass dieser Iceberg von Grönland durch den Wind angeschwommen wurde und älter als 10.000 Jahre alt war. Zudem hat er eine Tiefe von mehr als 110 Meter. Viel interessanter war jedoch, dass dieser Iceberg auf seinem Weg von Grönland nach Twillingate 85 % seiner Ursprungsgröße verloren hat! Ist das nicht absoluter Wahnsinn. Ich konnte es gar nicht glauben und mir vorstellen, wie groß dieser Eisberg gewesen sein muss, denn das was ich gerade vor mir sah, war ja schon einfach nur unfassbar riesig! 😂 Meinen Blick und mein Erstaunen hätte ich gerne mal gesehen 😂 Gleichzeitig fand ich die Tatsache, dass der Eisberg so viel von seiner Ursprungsgröße verloren hat, auch traurig und das wurde mir in diesem Moment bewusst. Eigentlich ja kein so gutes Zeichen…. 😢Hinter diesem Iceberg befand sich noch ein kleiner Iceberg, welche wohl von dem große abgebrochen ist und für sich schwamm. Beide Iceberge haben wir einmal umfahren und bei dem kleineren Eisberg trafen wir auf eine Robbe. Auf einem Video sieht man, wie wir mit dem Boot dem kleineren Eisberg uns näherten und auf einmal die Robbe aus dem Wasser auftaucht, einmal kurz nach rechts und links schaut und wieder abtauchte. Das sieht echt super witzig aus, denn es scheint so, dass die Robbe nur mal kurz die Lage checken wollte und als sie uns gesehen hat, sich dachte „ Näh, das ist mir zu blöd, ich tauch mal lieber wieder ab“ 😂

 Einige weitere Minuten verweilten wir noch an den Eisbergen bis es dann wieder zurück zum Hafen ging. Auf dem Rückweg erklärten die Guides uns noch, dass die blaue Farbe, die man an dem Iceberg erkennen konnte, daher kommt, dass das Eis immer wieder gefriert, auftaut und wieder gefriert. Der Eisberg besteht auch komplett aus frischen Wasser. Zudem wurden kleine Eisklötze verteilt, sodass jeder einmal das Icewasser probieren konnte. Es war eine absolute empfehlenswerte Tour und es hat riesig Spaß gemacht. 😊

 

Da wir das gute Wetter noch weiter nutzen wollten, sind wir nach der Tour zum Smith Lookout gelaufen, nur wenige Gehminuten den Berg hinauf vom Bootstour Treffpunkt. Auf dem Weg nach oben hörten wir auf einmal eine Stimme die rief „ Hey my German friends“. Uns beiden kam die Stimme bekannt vor und als wir uns umdrehten, wussten wir auch warum. Es war Mike! Mike vom Abend vorher, der die Entertainment Show im Pub gemacht hat. Er stand vor einer kleinen Hütte und winkte uns zu sich. Er war gerade dabei mit einem Freund weiter an seiner Musik zu arbeiten und zeigte uns sein kleines, süßes Office. Wir haben kurz gequatscht und haben uns alles angeschaut, war echt super cool, dass er uns wieder erkannt hatte. Wir hatten nicht damit gerechnet ihn wieder zu sehen. Aber gut, Twillingate ist auch kein großer Ort.

 

Nachdem wir uns wieder verabschiedet hatten, ging es dann nun wirklich auch zum Lookout. Von dort oben hatte man eine tolle 360 Grad View über Twillingate. Man hatte den Blick auf den Harbour Twillingates und konnte auf der anderen Seite auf das Meer schauen und sogar ein paar weitere Eisberge sehen. Hier verweilten wir für einige Zeit und haben die Aussicht mit einem Cookie genossen.🍪

Später liefen wir zurück zu unsere Unterkunft und fuhren mit unserem Autochen zum Long Point Lighthouse. Hier konnte man um das Lighthouse herum laufen und hatte eine wirklich tolle Aussicht auf das Meer und den Klippen. Auch hier verweilten wir einige Zeit und lauschten den Wellen zu wie sie an die Klippen schlugen. Gänsehaut Moment! 

 

Uns ist über den Tag mehrmals zu Ohren gekommen – und die Kellnerin von der Brewery in St. John’s hatte uns auch davon erzählt – dass wir in Twillingate die Brewery The Split Rock besuchen gehen sollen. Natürlich wollten wir uns das nicht entgehen lassen und haben dort lecker zu Abend gegessen und dazu gab es natürlich ein/zwei Bierchen. 🍺🍺Um uns nochmal deutlich zu machen wie klein Twillingate ist, trafen wir tatsächlich in der Brewery den Freund von Mike, der mit ihm am Vormittag noch in seinem kleinen Office hauste und einen der Tour Guides der Iceberg Tour. Man fühlte sich dadurch als würde man schon länger in dem Ort wohnen, da man sich direkt wieder unterhalten hatte. Es fühlte sich an wie die Heimat – echt cool!

 

Ach und übrigens: Die Leute aus dem Terra Nova Nationalpark haben wir tatsächlich auch in Twillingate getroffen. 😂🙈Als wir in dem Office der Bootstour unseren Voucher in die Tickets umgetauscht haben, stand das Ehepaar auch mit in dem Häuschen, um sich für die nächste Tour Tickets zu kaufen. Als wir uns entdeckt hatten, mussten wir erst einmal lachen, da wir nicht damit gerechnet hatten, die wirklich wiederzusehen. Hinzu kam ja, dass ich mich total blamiert hatte einen Tag zuvor 😂 Seither heißt das Ehepaar nun bei uns „the one with the huge one“ 😂 Aber nicht nur dieses Ehepaar haben wir wiedergetroffen, sondern auch eine Gruppe aus vier Leuten, bestehend aus zwei Ehepaaren hatten wir an unserem ersten Abend im Pub gesehen, da sie vor uns saßen. Das erste Wiedersehen fand dann an der Bootstour statt, denn die 4 saßen mit uns im Boot. Aber da das Wiedersehen nicht ausreichte, trafen wir die 4 abends wieder im Pub – Katja und ich hatten uns nach der Brewery entschieden nochmal im Pub ein Caesar und einen Cocktail zu trinken – und sie meinten nur zu uns „wart ihr nicht gestern auch schon hier und heute auf der Bootstour?“ 😂 Einfach nur witzig!

Wednesday, 26.06.2019

Unser Tagesziel heute hieß: Gros Morne Nationalpark! 😍 Ungefähr eine 4,5 stündige Autofahrt dauerte es, bis wir an unserem Hotel in Norris Point, inmitten des Gros Morne Nationalparks ankamen. Bevor wir allerdings eincheckten, hielten wir noch kurz am Visitor Center an, um uns eine Parkkarte zu besorgen und mögliche kleinen Hike Empfehlungen zu ergattern. Unser Hotel lag direkt am East Arm und es war einfach nur eine tolle Location. Am Abend haben wir in dem Hotel Restaurant gegessen – wohlgemerkt um 17:00 Uhr, da wir vor Hunger fast gestorben wären 😂Das Restaurant schien ein feineres Restaurant zu sein, denn alles wirkte sehr schick und man bekam eine kleine Vorspeise aufs Haus. Katja und mein Dresscode passte nicht ganz zum Stil des Restaurants, denn wir saßen beide in Leggings und Top dort 😂Naja etwas unpassend aber hey – who cares?

Das Essen war aber erste klasse. Super lecker! Es gab als Vorspeise etwas undefinierbares, was weder ich noch Katja kannten.

rgendwas fischiges, ich glaube es waren Muscheln – wir schmeckten beide aber nur das Salz was oben drauf gestreut wurde 😂Als Hauptspeise gab es „Spätzli“ mit Zucchini… mhhhh! Als Nachtisch gab es für mich Cheescake und für Katja einen Brownie – und das spricht glaube ich für sich 😂😊

 

Um den Abend noch schön ausklingen zu lassen, haben Katja und ich uns noch nach draußen auf die Terrasse gesetzt mit einem Glas Wein und haben die Aussicht genossen. „Couldn’t have been any better!“ 😍🍷

 

Thursday, 27.06.2019

 

Neuer Tag, neues zu entdecken! Für heute war die Bootstour am Western Brook Pond geplant. Bevor wir aber dorthin fuhren, starteten wir erst einmal mit einem leckeren Frühstück in unserem Hotel. Gestärkt fuhren wir in Richtung Western Brook Pond und hielten am Berry Head Trail an, ein kleiner Loop ca. 2 km lang. Hier schlenderten wir ein paar Meter entlang und hielten an einer Picknick Area, die bereits in der Sonne lag. Hier ließen wir uns nieder und knallten uns quasi erst einmal direkt in die Sonne. ☀️Dieses einfach liegen auf der Picknickbank war einfach so relaxing, genau das was wir mal brauchten, nach den vielen Dingen, die wir bisher schon auf unserer Reise erlebt hatten. Einfach mal die Seele baumeln lassen. Hach, war das schön!😊

 

Gegen 10:30 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Western Brook Pond, denn vom Parkplatz aus, mussten wir noch 3 km laufen um zum Bootsanleger zu gelangen. Da wir nicht genau einschätzen konnten, wie lange wir dafür brauchen werden, haben wir etwas mehr Puffer eingeplant. Letztendlich haben wir eine halbe Stunde benötigt. Um 12:30 Uhr ging die Fahrt dann auch schon los. Eine 2,5 stündige Bootsfahrt entlang der Fjorde erwartete uns 🚤. Auch hierfür habe ich keine anderen Worte als „ woooow, woooow, wooow, sooo schön, echt schön, hammer, toll!“ 😍😍 Übrigens hatten wir strahlen blauen Himmel! 😏

 

Um die tollen Eindrücke zu verarbeiten, blieben wir nach der Bootstour noch kurz in der Sonne – mit einem Cookie versteht sich – sitzen. Nicht zu glauben, aber tatsächlich passierte das, womit wir nicht gerechnet hatten. Denn, als wir vom Boot zurück kamen, reihten sich schon die nächsten in einer Schlange, für die nächsten Tour, ein. Kaum saßen wir auf unseren 4 Buchstaben, da sahen wir 4 Leute die uns zuwinkten. 👋🏻Und ja wir waren erst verwirrt, aber es waren die zwei Ehepaare aus Twillingate, die wir im Pub und auf der Icebergtour gesehen hatten. 🙈 Alle mussten einfach super schmunzeln und einer der Männer rief nur „you keep following us everywhere eh?“ 😂

 

Nachdem wir die zwei Ehepaare gesehen hatten, haben Katja und ich uns nur gedacht „ nicht das wir auch gleich noch das andere Ehepaar vom Terra Nova Nationalpark sehen“. Wir wussten nämlich, dass die beiden auch zum Gros Morne fahren werden. Kaum hatten wir den Satz zu Ende gesprochen, lief die Frau an uns vorbei. Also so ein Zufall! 😂Sie als auch wir beide mussten erstmal lauthals loslachen 😂 Wie klein ist die Welt bitte?😂Wie oft wir diese Situation an diesem Tag uns noch gegenseitig erzählt haben. Wir kamen einfach nicht darauf klar 😂

 

Zur Info: Newfoundland kann man entweder von St.John’s zum Gros Morne Nationalpark oder umgekehrt bereisen. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht, was erklärt, warum man alle Leute wieder trifft 😂

 

Später fuhren wir wieder zu dem ersten Stop vom vormittag und verweilten dort noch in der Sonne bis circa 17:00 Uhr. Dann fuhren wir wieder zurück nach Norris Point zum Rudy’s Pub & Grub und hatten dort dann unser Dinner. Zurück im Hotel, packten wir unsere Klamotten, organisierten unser Breakfast to go für den nächsten Tag und entspannten in dem Aufenthaltsraum mit einem Glas Wein. 

Friday, 28.06.2019

 

Um 4:00 Uhr morgens klingelte für uns der Wecker. Beide noch total verpennt, haben uns nur angeschaut und hätten uns am liebsten wieder umgedreht. Aber nichts da!!! 😂 Wir mussten uns fertig machen und dann ging es Richtung Port aux Basque, denn wir mussten die Fähre wieder zurück nach Nova Scotia nehmen. Abfahrt war um 11:45 Uhr, aber wir mussten zwei Stunden vorher da sein und es stand uns eine 3 stündige Autofahrt vom Gros Morne Nationalpark bis Port aux Basque bevor. Wir wussten, dass wird ein langer Tag und ich wusste, das möchte ich nicht nochmal machen. 🙈

Übrigens: Die Newfoundlander sagen, dass Sie in Ihrer Provinz sehr viele Moose haben und nicht mehr wissen „wo sie sie alle unterbringen können“. Ehrlich gesagt, sind Katja und ich davon ausgegangen, dass wir dann gaaaaaanz viele sehen werden. Aber Pustekuchen! 😂 Wir haben nur 1 gesehen und das an dem Tag als wir nach Port aux Basques gefahren sind 😂

 

6 Stunden dauerte die Fährfahrt und ging einfach überhaupt nicht um. Tatsächlich habe ich diesen Blog bis Twillingate geschrieben, das war wenigstens etwas Zeitvertreib. Trotzdem war es eine sehr lange und langweilige Fahrt. Wir hatten beide versucht zu schlafen, was auch geklappt hatte, aber leider nur für 1 Stündchen 😂 Gegen 18:00 Uhr abends kamen wir dann auch wieder in North Sydney an. Dieses mal wussten wir auch noch auf welchem Deck unser Auto stand. Nicht wie auf dem Hinweg, als wir erst einmal unser Auto suchen mussten 😂🚗 Man lernt ja aus seinen Fehlern. 😂 Durch technische Probleme verzögerte sich aber das Verlassen der Fähre, um glaube ich 1 Stunde. Grundsätzlich ja kein Problem, denn sowas kann ja immer mal passieren, aber in unserem Fall war das echt Käse🧀. 

Wir hatten noch eine 3-stündige Autofahrt vor uns, denn unser Hotel für die Nacht lag in Charles Cove ,auf dem Mainland von Halifax. Gegessen hatten wir auch noch nichts, außer das Breakfast to go was wir hatten und ein paar Cookies. Also blieb uns nichts übrig bei Tim Hortons zu halten und dort etwas zu kaufen.

Gegen 11 Uhr abends kamen wir dann an der Unterkunft an. Die Fahrt dahin war ab dem Zeitpunkt, wo es dunkel war, echt anstrengend. Es wurde etwas nebelig und die Straße wurde immer schlechter. Immer mehr Schlaglöcher tummelten sich in der Straße. Super nerviges Fahren! Hinzu kam die Müdigkeit, die einen einholte, obwohl man nicht wirklich was gemacht hatte über den Tag. Aber sowas schlaucht einen trotzdem. Als wir Sydney verlassen hatten, hatte ich kurz bei der Unterkunft angerufen, um Bescheid zu geben, dass wir später ankommen werden und um sicher zu gehen, ob dann noch jemand da ist. Die Inhaberin des Hotels hatte ich am Telefon und es war kein Thema, dass wir später ankommen würden. Sie war richtig süß und fürsorglich und erkundigte sich sogar „ if we are okay with driving and we should get some food along the way“ das war so super nett von ihr, einfach süß. 😊Sie gab uns sogar noch den Tipp wie wir fahren sollen, um schnellstmöglich anzukommen. Als wir dann endlich ankamen, erwartete Dave, der Host, uns bereits und kam direkt aus dem Gebäude zu uns und hieß uns willkommen. Er zeigte uns direkt alles und wir konnten schnell einchecken und ins Bettchen.

Saturday, 29.06.2019

 

Unser letzter Tag in Canada ist angebrochen.😪 Um 7:00 Uhr starteten wir in den Tag. Beide sprangen schnell unter die Dusche und auf ging es zum Frühstück. Es gab French Toast! 😍Eins der besten French Toasts, wenn nicht sogar das beste was ich bisher gegessen hatte – unglaubliche viele Kalorien, aber unglaublich lecker! Das mussten wir uns einfach gönnen – why not! Bei unserem Check out quatschten wir noch etwas mit den Hosts der Unterkunft. Beide wirklich ganz süß und lovely! Die beiden waren so froh, dass wir bei Ihnen waren und hätten sich gewünscht, dass wir länger geblieben wären. Wir waren da auch gleicher Meinung, denn wir hatten von der Umgebung nichts gesehen, außer die Unterkunft. Denn wir hatten für den Tag noch 3,5 Stunden Fahrzeit nach Halifax vor uns. Gerne wollte ich Katja auch noch Halifax zeigen und das ein oder andere mussten wir auch noch einkaufen. Somit blieb keine Zeit, die Umgebung von Charlos Cove zu erkunden. Maybe next time tho. 😊

 

 

In Halifax fuhren wir erst einmal zur Mall, um bei Victoria Secret, Roots und andern Läden zu shoppen. Zum Mittagessen gab es dann noch etwas typisches kanadisches, nämlich Poutine! Katja musste das ja auch mal gegessen haben. Die nächsten zwei Stunden verbrachten wir damit, einmal durch Halifax zu laufen. Im Schnelldurchlauf habe ich Katja die Waterfront/Harbour, Spring Garden Road, Public Gardens, Citadel Hill usw. gezeigt. Bevor es dann Zeit wurde zum Flughafen zu fahren, haben wir uns noch kurz mit Gabby getroffen um Tschüss zu sagen. Leider konnten wir nicht mehr Zeit miteinander verbringen, da Gabby arbeiten musste. Trotzdem war es schön sie nochmal gesehen zu haben, auch Tanner war mit dabei. 😊

 

 

Und dann hieß es Tschüss Auto, Tschüss Halifax, Tschüss Canada. Ein bisschen Herzschmerz hatte ich ja schon… 

 

ABER: Es war eine affengeile Zeit! Being back at home, exploring Nova Scotia and Newfoundland! Getting to know my lovely country even better! ❤️A huge thank you to Katja for joining me on this trip – it was a blast! ❤️

Western-Brook-Pond

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